Theresa Reiwer ist eine in Berlin lebende Künstlerin, die Mehrkanal-Videoarbeiten und räumliche Installationen schafft. Sie kombiniert 3D-Modellierung, Game Engines, Photogrammetrie, Motion Capture, KI-Tools und analoge Techniken. Ihre Arbeiten, die auf realen Ereignissen und Populärkultur aufbauen, verwischen mit spekulativen Szenarien die Grenze zwischen Realität und Fantasie. Künstliche „Intelligenz“ ist Theresas zentrales Thema – als Spiegel der Funktionsweise der Gesellschaft als auch als Werkzeug zur Darstellung alternativer Zukunftsszenarien. Ihre Arbeiten wurden bei der Ars Electronica, dem Next Level Festival (Dortmund) und in Städten wie Basel, Peking, Berlin, Graz, Istanbul, Miami, Stockholm und Zürich gezeigt. Sie erhielt den Lumen Prize Gold Award (London 2024), den BBA Artist Prize (2024) und den Mart Stam Prize (2019) sowie Stipendien vom Elsa Neumann Stipendium (Berlin 2020) und dem Haus für Medienkunst (Oldenburg 2025).

