Medienkünstlerin

Amanda E. Metzger

Amanda E. Metzger beschäftigt sich mit Netzwerktheorie, Datenerfassung und Urheber:innenschaft. Sie interessiert sich dafür, wie Erinnerungen entstehen, wie sie gemessen und geteilt werden und wie sie neu erzeugt werden können, und fragt sich, wie ein gemeinsames Bewusstsein über viele Körper hinweg entstehen könnte. Amandas Faszination für technologiebasierte Systeme bringt sie dazu, Machtstrukturen und die Art und Weise, wie Ressourcen und Informationen zirkulieren, zu untersuchen. Sie hat sich intensiv mit künstlicher „Intelligenz“ und Web3-Technologien beschäftigt und erforscht dabei Fragen der Urheberschaft, der Verletzlichkeit und der Spannung zwischen dem, was privat bleibt, und dem, was öffentlich wird. Ihre Installationen, Software und Fotografien wurden im Haus für elektronische Kunst Basel (HEK), im MU Hybrid Art House in Eindhoven, in der Fondazione Pastificio Cerere in Rom, in der Kunsthalle und im Kunstmuseum Luzern sowie im Pilar Brussels ausgestellt. Im Jahr 2025 nahm sie an der Connect Residency am CERN in Genf teil und wurde für die Digital Arts Residency der transmediale in Berlin ausgewählt. Sie lebt und arbeitet in Basel, Berlin und Brüssel.